Bevor ihr überhaupt irgendetwas Neues lest, wünschen wir euch allen erst einmal noch ein frohes und gesundes Jahr 2012…
-besser spät als nie-^^
...und dass eure Welt Ende diesen Jahres nicht untergehen wird :P Wir haben mit Cola in unserem Bad-Küchen-Toiletten-Waschraum reingefeiert. Und ihr?
-besser spät als nie-^^
...und dass eure Welt Ende diesen Jahres nicht untergehen wird :P Wir haben mit Cola in unserem Bad-Küchen-Toiletten-Waschraum reingefeiert. Und ihr?
Machen wir also dort weiter, wo wir letztes Mal aufgehört hatten: beim Weihnachtswochenende.
Nachdem uns der zweite Feiertag noch zur freien Verfügung stand und wir ganz gemütlich zu Fuß zum Supermarkt geschlappt sind sowie schmutzige Wäsche gewaschen hatten (das nasse Zeugs trocknet hier innerhalb von nichtmal einer Viertelstunde!), ging für uns die Arbeit am Dienstag wieder los. Morgens wurde es jetzt ein ganzes Stück kühler, sodass wir sogar teilweise bibbernd vom Auto ins Bad gewatschelt sind und ich (=LisaJ) mich nach dem Frühstück erstmal warm föhnen musste…was jedoch nichts daran änderte, dass es sich tagsüber auf bis zu über 40 Grad aufheizte und wir gar nicht mehr so viel trinken konnten, wie wir wieder rausschwitzten.
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| auf der Aprikosenfarm |
Nach der Arbeit passierte bei uns dann meist nicht mehr viel, weil das Aprikosengepflücke bei der Hitze schon ziemlich anstrengend sein kann. Wir freuten uns jeden Tag nach Feierabend auf eine kühle Dusche und unsere Campingstühle;) Ab und zu stand dann auch noch einkaufen und waschen oder putzen auf dem Plan. Und jeden Abend ließen wir gemütlich zusammen im Auto mit einer kleinen Nascherei ausklingen. Auf Willis Tipp hin, das Moskitonetz in die Autotüren zu klemmen und die Fenster bis Anschlag runter zu kurbeln, war es auch nachts besser auszuhalten, selbst an den 40-Grad-Tagen. Auch der Ventilator hat uns in dieser Zeit gute Dienste erwiesenJ
Am Freitag bekamen wir dann unseren zweiten Lohnzettel, bzw. unsere Schecks, die wir natürlich auch gleich am selben Nachmittag noch einlösten.
Auch am Silvestertag waren wir arbeiten. Jedoch nicht sehr lang, da es nach gut drei Stunden keine Aprikosen mehr zu pflücken gab in diesem Teil der Farm und Murray uns sagte, wir sollen für heute heimgehen und Montag wiederkommen. Da würde nochmal in einem anderen Teil der Farm gearbeitet, wo noch gut 20 Reihen von Aprikosenbäumen standen. Da die Hitze schon wieder gut dabei war, haben wir uns nach dem Duschen zu einer kleinen Mittagstunde hingelegt und so den heißesten Teil des Tages einfach verschlafen.
Gegen zwölf nachts gab es dann endlich wieder Zeichen aus der Heimat, als wir mit Max‘ Eltern und Verwandten skyp(e)ten und – wie gesagt – mit Cola das neue Jahr begrüßten.
Die Australier scheinen übrigens nicht viel für Raketen und dergleichen übrig zu haben, denn wir sahen weder irgendwelches Leuchtewerk noch konnten wir welches hören.
Am Neujahrsmorgen wurden wir frühs im Auto gebrutzelt, weil die Sonne mit einer riesigen Kraft genau draufprasselte und ein Weiterschlafen irgendwann unmöglich machte. Den ganzen Tag wurde das nicht besser; stickige feuchte Hitze lähmt wirklich ganz schön. Ich hab dann noch, natürlich ordentlich verlangsamt, Wäsche gewaschen und das Bad geputzt, während Max auf seinem Campingstuhl versuchte, den Tag zu überleben. So schlimm haben wir das noch nie erlebt. Wir waren dann froh, als endlich die Sonne unterging und es ein paar Grad abkühlte. Abends durfte ich mich dann beim Skypen mit meinen Eltern über ein Lebenszeichen von zu Hause freuen.
Montagmorgen ging es also mit dem Arbeiten wieder los. Der Tag verging wie jeder andere Arbeitstag ohne besondere Vorkommnisse. Am Dienstag aber kann man von etwas Besonderem erzählen, denn da machten wir eine erste Testfahrt mit dem Van, den wir uns schon vor Weihnachten angeschaut hatten. Der erste Eindruck von dem Auto war ja da schon gut gewesen und der zweite Eindruck sollte nun ebenfalls gut werden. Nachdem sich Max nach vielleicht einem Fahrkilometer an die Automatikschaltung und das relativ schwer zu bedienende Gaspedal (was für dieses Modell üblich ist) gewöhnt hatte, sagte er schon, dass das Auto wirklich angenehm fahren würde. Er ist zwar etwas größer als der Magna (gut 5 mal 2 Meter, ein ziemliches Boot^^), was natürlich nochmal eine Umgewöhnung im Fahren bedeutet, aber kein Problem darstellen sollte.
Nun hatten wir also Bedenkzeit, ob wir ihn nehmen wollen oder nicht. Der Preis stand nun fest bei 2000$ mit der Registration und der Betriebserlaubnis, was natürlich von großem Vorteil ist, wenn man bedenkt, dass eine Registration gut 500-600$ kostet… und wir beschlossen, erstmal ein paar Nächte über diese doch sehr wichtige Entscheidung zu schlafen.
Am Mittwoch ging es nun mit den Aprikosen zu Ende. Unsere letzte Kiste haben wir uns mühsam aus einzelnen Restaprikosen, welche noch an vereinzelten Bäumen hängen geblieben waren, zusammengesammelt und waren dann froh, als wir es für diesen Tag endlich geschafft hatten. Auf unsere Frage hin, wie und wann es denn nun nach den Aprikosen weitergeht mit der Arbeit, antwortete Murray nur, dass er es auch nicht genau wüsste. „ Ich hab wirklich keine Ahnung…die { seine Chefs} sitzen frühs um zehn da, mittags sitzen sie da und nachmittags um drei sitzen sie da und trinken Tee und ich hab einfach wirklich nie einen Plan, wie es weiter geht…“
Murray, wenn er gute Laune hat, ist wirklich zum Schießen;)
Nun ja, wir beschlossen also, am nächsten Tag direkt den Chef anzurufen, um weitere Auskünfte zu bekommen. Der sagte uns, wir könnten Samstagmorgen um neun kommen, er wolle den Pickern irgendwas Neues zeigen…was für uns bedeutete, dass wir nun den Freitag noch frei hatten.
Und diesen freien Tag nutzten wir nun, um unsere Entscheidung rechtskräftig zu machen: Wir hatten uns für den Van entschieden und gingen nachmittags zu dem Altwagenhändler, um Bescheid zu geben, dass sie ihn für uns fertig machen könnten. Daraufhin machten wir bei der Frau des Chefs, Denise, welche übrigens total nett war, alles Schriftliche vorerst klar und hinterließen eine Anzahlung, deren Höhe wir selbst wählen durften. Spätestens Ende nächster Woche sollte das Auto dann für uns fertig sein.
Mit einem guten Gefühl tuckerten wir dann noch zur Farm, um unsere Lohnschecks abzuholen. Dort trafen wir Murray, der uns allerdings sagte, dass am Wochenende keine Arbeit da sei und wir nicht kommen bräuchten, weil sie ihm gesagt hätten, es ginge erst am Montag weiter. Ein anderer Picker wusste auch nichts.
Soviel zur Kommunikation in diesem Unternehmen^^ Nun gut, also bereiteten wir uns auf zwei weitere freie Tage vor. Am Samstag wollten wir uns mal etwas Tolles gönnen und holten uns Pizza aus TONYS PIZZERIA im Ort. Da es draußen auf einmal fürchterlich anfing zu stürmen, verlegten wir das Abendbrot mitsamt Tisch und Campingstühlen in unser 10m² großes Bad. Mein lieber Max schaffte dann noch etwas ganz Lustiges, was ihm gleich erstmal den Appetit verschlug…er kippte nämlich aus Versehen sein volles Colaglas von oben bis unten über mich drüber^^ Also war ich erstmal fix duschen, während er mir neue trockene Sachen holte und sich herzzerreißend ganz oft entschuldigte. Nachdem wir nach diesem ersten Schreck ordentlich drüber gelacht hatten, aß ich noch fast meine ganze Pizza auf, doch Max Appetit kehrte zunächst nicht gleich wieder…:P
Abends waren wir noch zum Skypen mit Max Eltern verabredet.
Am Sonntag stand wieder Putzen auf dem Programm (bei dem trockenen Wetter kriecht der Dreck in jede Ritze) und nach dem Abendbrot das allwöchentliche Skypen mit meinen Eltern. Viel mehr war dann auch nicht, da wir relativ lang geschlafen hatten…J
Montagmorgen waren wir dann pünktlich um acht und arbeitsbereit auf der Farm. Erst war außer einem Picker niemand da, dann irgendwann kam Murray, telefonierte rum und teilte uns dann mit, dass es für uns beide erstmal keine Arbeit mehr gäbe und dass sie uns anrufen würden, wenn wieder was losginge. Zwei andere Picker hat er zum Arbeiten mitgenommen, für die war wohl noch was.
Wir vermuten mal, dass sie den Arbeitern, die auf der Farm für 70$ die Woche einquartiert sind, eher Arbeit geben als Leuten wie uns, die außerhalb schlafen und keine 70$ pro Woche an sie zurückzahlen. Aber ändern tut das auch nichts…wir beschlossen, also jetzt auf unseren neuen Van zu warten, den Magna noch zu verkaufen und dann weiter zu fahren, denn auf Abruf warten schien uns als nicht so toll, zumal die ja auch niemals nach unserer Telefonnummer gefragt hatten und uns demzufolge gar nicht hätten anrufen können.
Also haben wir noch das Beste aus dem Tag gemacht und waren im FAUNA PARK. Das ist so eine Art Zoo, nur laufen da Kängurus, Wallabys, Emus und andere Schreitvögel frei rum. Wir sahen auch Koalas, ein Krokodil, Dingos, Kakadus, viele verschiedene Vogelarten, Spinnen, Schlangen, schlafende Wombats, tasmanische Teufel und kleine Echidnas hautnah. War wirklich schön, zumal das Wetter endlich wieder angenehmere Temperaturen angenommen hatte.
| eine glückliche Schildkröte |
| die ersten lebenden Kangurus |
| ein freilaufender Emu |
| eins der knuffigen Echidnas |
| schlafende Wombats |
| auch die Dingos suchen Schatten |
| pinke Kakadus... |
| ...schwarze... |
| ...und die normalen Großen |
| abhängen angesagt :) |
Am Dienstag machten wir einen Ausflug nach Shepparton. Dort bummelten wir gemütlich durch Straßen voller Klamottenläden und erfreuten uns in eienem Petshop (= Zooladen) an kleinen Hundewelpen, Meerschweinchen, Schlappohrkaninchen und bunten Fischen.
| ...und da guckte er mich mit großen Augen an^^ |
| knallebunte Knautschmonster |
Am Mittwoch nahmen wir uns vor, unsere Pflücktaschen auf der Farm abzugeben, denn wir hatten ja pro Tasche 50$ Kaution bezahlt, die wir natürlich wiederhaben wollten. Da wir ja so viel Zeit hatten, liefen wir die paar Kilometer bis zur Farm. Der kräftige Wind an diesem Tag machte uns ganz schön zu schaffen, doch wir kamen an. Dort sagte man uns allerdings, dass wir morgen wiederkommen sollten, weil die Bürotante der Firma nicht da war. Also schlappten wir etwas angenervt zurück und machten noch einen Abstecher in den Supermarkt.
Donnerstag versuchten wir erneut, unsere Pflücktaschen loszuwerden. Diesmal scheiterte es daran, dass einer der Söhne des Chefs uns die Schecks heute noch nicht unterschreiben wollte, weil das eigentlich immer erst freitags gemacht wird. Das verklickerte er uns auf eine sehr uncharmante Art und Weise…war einer der unfreundlichen Sorte, der gute Mann. Aber wenigstens unsere lästigen und müffelnden Taschen konnten wir endlich dalassenJ
Der Freitag sollte nun ein etwas erfolgreicherer Tag werden. Wir bekamen – voilá - endlich unsere Schecks auf der Farm (alle guten Dinge sind 3;)) und liefen dann mit denen in der Tasche ins Stadtzentrum, um unsere jeweils 50 Dollar Kaution auf der Bank wiederzuholen. Und wer jetzt gut aufgepasst hat, der weiß, was an diesem Tag noch fehlt…
…genau, unser neues Auto wurde abgeholt!!! Ganz stolz parkten wir es erstmal hinter dem guten alten Arthur auf dem Campingplatz und freuten uns wie die Honigkuchenpferde. Sauber gemacht und grundgereinigt wurde er dann am Samstag. Ich glaube, wir haben gut zwei Rollen Küchenpapier verbraucht. Das Wasser im Eimer war schwarz, nachdem ich die erste Tür von innen abgewischt hatte…nunja, so ist das nunmal bei alten Handwerkerautos. Und dieser Van hatte nach der Staubschicht, Innenverkleidung und diversen Aufklebern zu urteilen eindeutig einem Handwerker gehört. Also, sauber war er am Ende der Putzaktion nicht gerade, aber immerhin sauberer als zuvorJ Abends haben wir es uns besonders gemütlich gemacht, hatten wir doch mit vereinten Kräften heute unsere erste gemeinsame Wohnung auf Rädern grundrenoviert!
Am Sonntag dann beschlossen wir nach der allwochenendlichen Badputzaktion meinerseits noch eine Runde joggen zu gehen. Sind dann trotz ziemlicher Hitze und enormer Sonneneinstrahlung immerhin noch gute 40 Minuten geworden. Aber wir sind zwischendurch gelaufen und außerdem am Ende dann heimgeschwommen :P Nach sowas hilft nur eine herrlich kühle Dusche und dann ein ordentliches Abendbrot.
Außerdem schaute Max an diesem Tag nach, was uns denn der Trip nach Tasmanien mit der Fähre nun insgesamt kosten würde. Über die Preise waren wir schockiert…so wollen die doch ernsthaft für eine Überfahrt hin und zurück mit Auto für beide fast 1000$ haben!!! Beziehungsweise wäre es am Sonntag fast 200$ billiger und würde uns dann nur noch 800 kosten. Angesichts dieser Umstände beschlossen wir, erstmal noch nichts zu buchen und uns später zu entscheiden, ob wir das machen wollen. Schließlich sah es jetzt mit Arbeit erst einmal nicht so rosig aus, denn auf Tasmanien wären wohl schon zu viele Arbeiter, sagten sie uns, und die besten Chancen hätten wir eigentlich, wenn wir in Victoria bleiben würden. Doch beim täglichen Anruf vertrösteten sie uns dann immer auf den nächsten Tag und einen weiteren Anruf unsererseits. Frustrierend sowas.
Doch da muss man einfach dranbleiben und das Beste draus machen. Montag fuhren wir nach Echuca, einer wunderschönen auf Altwestern gemachte kleine Stadt nördlich von Kyabram, um dort die Registration für den neuen Van zu transferieren. Davor hatten wir uns schon etwas wehleidig vom guten alten Arthur getrennt…wir hatten die Wahl, ihn entweder für ein „Appel und’n Ei“ an den Altwagenhändler zu verkaufen oder ihn für einiges mehr an andere Backpacker zu verscherbeln. Letztendlich entschieden wir uns für die humanere Variante, denn wir wollten eigentlich niemand anderem ein Auto verkaufen, dass eigentlich nicht mehr straßentauglich ist und unseren Vorteil aus der Gutgläubigkeit anderer ziehen, und so landete Arthur letztendlich beim Altwagenhändler im Garten. War fast ein bisschen wie auf einer Beerdigung…L
Nun ja, also schauten wir uns noch ein bisschen Echuca an. Dort gibt es eine schöne Dampferflotte, einen Weinladen mit ziemlich vielen Fässern und einen Dufteladen (mit Duftkerzen, Duftstäbchen, Duftölen, Duftseifen…). Außerdem schlenderten wir durch eine Chocolaterie, einen faszinierenden Süßwarenladen und kauften uns in einem Camping- und Angelladen Kühlakkus für unsere Esky-Box. Waren dann sogar noch in einem – ja, sowas gibt’s auch hier – ALDI einkaufen! Fühlten uns sofort an zu Hause erinnert, weil ja nunmal alle Aldis gleich aussehen. Auch die Waren ähneln denen zu Hause etwas mehr…und Aldi hat unbestreitbar den besten Fruchtjoghurt!!!;)
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| die erste gesehene Weinkelterei |
| na, Papa, wär das was??? ;) |
Eigentlich wollten wir ja schon am Dienstag nach Melbourne aufbrechen, doch da es wegen der Arbeit wieder keine brauchbare Auskunft gab und wir bemerkten, dass uns ja noch ein Reserverad fehlt, blieben wir noch einen Tag länger. Der Altwagenhändler hat uns Rad sowie Radwechselutensilien gleich kostenlos mitgegeben und uns „Good motoring!“ gewünscht.
Am nächsten Tag bekamen wir wieder keine brauchbare Auskunft an der Hotline für Erntejobs…wir sollen doch Freitag wieder anrufen. Es witterte, regnete und stürmte. Und wir beschlossen, den Tag noch entspannt anzugehen, letzte Besorgungen zu machen und in Ruhe einen neuen Campingplatz zu suchen und dann morgen endgültig zu fahren. So tauften wir abends noch unser neues Auto mit Himbeerbrause auf den Namen WALLABY – welchen wir mithilfe eines nassen Tuchs oben auf die Decke schrieben. Dass man den Namen immernoch lesen kann verdanken wir der Tatsache, dass auch zwei Küchenpapierrollen und drei Eimer Wasser nicht ausgereicht haben, allen Staub von der Plasteverkleidung abzubekommen…^^
Also starteten wir am Donnerstag relativ zeitig in Richtung Melbourne, nachdem wir alles in dem großen Laderaum unseres Wallabys verstaut hatten. Unterwegs gab es keinerlei Probleme; alles lief wie geschmiert und gegen 16 Uhr kamen wir dann letztendlich auf dem BIG4 Campingplatz in Dandenong, einem Vorort von Melbourne, an. Der Platz überzeugte uns gleich mit seinen wirklich wunderbar sauberen sanitären Anlagen und wir fühlten uns vom ersten Augenblick an wohl.
Da allerdings drumrum nichts war außer meilenweites Gewerbegebiet mit Möbelhäusern und anderweitigen für uns momentan unbrauchbaren Dingen, mussten wir jedes Mal Bus und Zug nehmen, um in die City von Melbourne oder an einen Supermarkt zu kommen. Freitag sind wir erst einmal nur rumgelaufen und haben einen ersten Eindruck von allem bekommen. Man merkt sofort, wenn man wieder in der Großstadt ist, denn das Kulturen- und Menschenspektrum nimmt augenblicklich zu. Fast an jeder Ecke gab es Tänzer, Maler, Musiker und ein McDonalds :P
Da allerdings drumrum nichts war außer meilenweites Gewerbegebiet mit Möbelhäusern und anderweitigen für uns momentan unbrauchbaren Dingen, mussten wir jedes Mal Bus und Zug nehmen, um in die City von Melbourne oder an einen Supermarkt zu kommen. Freitag sind wir erst einmal nur rumgelaufen und haben einen ersten Eindruck von allem bekommen. Man merkt sofort, wenn man wieder in der Großstadt ist, denn das Kulturen- und Menschenspektrum nimmt augenblicklich zu. Fast an jeder Ecke gab es Tänzer, Maler, Musiker und ein McDonalds :P
| bunt umstrickte Bäume |
Samstag nahmen wir uns den Queen-Victoria Market vor. Wirklich interessant dort…viele unterschiedliche Souvenirs und Krimskrams, der einen teilweise an die Kindheit erinnert; viel Obst und Gemüse (zum Vergleich: ein Kilo Paprika kostet hier 1,50$ und im Supermarkt ganze 8,79$!!!); Nüsse und Trockenfrüchte; Fleisch, Fisch und viele weitere Delikatessen. Leider schloss der Markt aber um 15 Uhr schon und wir sind relativ zeitig zurückgefahren, da ja samstags immer Skypen auf dem Programm stehtJ
Nachdem wir Sonntag einen Faulen gemacht haben, besuchten wir am Montag den Botanischen Garten von Melbourne. Ein wirklich wunderschönes Fleckchen Erde! Mit Themenbereichen wie Trockengarten, Regenwald, Tropengewächshäusern, Kräutergarten und altem Cottage (Bauernhaus)…das hat uns wirklich gut gefallen. Da konnte man sogar fast über die stickige Hitze hinwegsehen.
| sooo große Blumen! |
| The Arid Garden |
| Rainforest |
Dienstag schauten wir uns vom EUREKA SKYDECK- Turm aus Melbourne von oben an. Die Aussichtsplattform befindet sich fast 300m über dem Boden, was dann dem 88. Stockwerk entspricht. In 37 Sekunden fährt der Fahrstuhl da hoch, was dafür sorgt, dass man ordentlich Druck auf den Ohren bekommt. Doch der Blick ist wirklich fantastisch! Wir hatten zwar erst davor ne ganze Weile überlegt, ob wir für happige 17,50$ wirklich hochfahren sollen, doch sind dann nicht drumrum gekommen. Schließlich kommt man ja wahrscheinlich nicht ganz so schnell wieder dort hin^^ Für weitere 12$ kann man sich in einer Glasbox noch drei Meter aus dem Gebäude rausfahren lassen und dann für nochmal 15$ mehr ein Foto von sich da drin kaufen. Frech, aber eben auch einmalig. Wir haben es diesmal allerdings bei der einfachen 17,50$-Variante belassen.
| Eureka Skydeck - Tower |
| dort fanden die Australian Open statt |
Weiter ging es für uns dann an diesem Tag mit Zug und Bus nach Dandenong ins „Plaza“ Shopping Centre. Wir mussten nämlich feststellen, dass Kühlakkus uns bei der Hitze nicht sehr weit bringen, denn in unserem bullig warmen Auto begannen die Lebensmittel teils schon nach einem Tag zu schimmeln. Über sowas ärgert man sich schon, denn man will ja schließlich nicht das Geld zum Fenster rausschmeißen. Also beschlossen wir, uns mal zu informieren, was eine elektrische Kühlbox so kostet. Leider hatte jedoch kein Geschäft in der Nähe so etwas im Angebot. Aber – Glückspilze, wie wir sind – kam unsere Rettung aus heiterem Himmel und war noch dazu so nah: Die Tante von der Campingplatzrezeption bot uns an, einen kleinen Kühlschrank auszuleihen, den irgendwann mal jemand da gelassen hatte. Das Teil gefiel uns sehr gut, deswegen fragten wir gleich mal, ob wir ihn vielleicht auch kaufen könnten. Und, siehe da, für 40$ war der Gute dann unser. Ein Spitzenpreis, wenn man bedenkt, dass er weitaus mehr Platz bietet als eine Kühlbox in der Preisklasse und auch wesentlich mehr Comfort mitbringt.
| nächtliche Besucher an des Nachbarn Kühltasche |
| unser Kühlschrank |
Ein Hoch auf die Rezeptionstante!!! J
Am Donnerstag, unserem vorletzten Tag in Melbourne, fuhren wir nach einer großen Wäschewaschaktion noch einmal in die Stadt, um uns anzugucken, wie die Melbourner den AUSTRALIA DAY so feiern. Auf den ersten Blick war gar nicht mehr los als sonst, doch abends um sieben gab es ein kostenloses Rockkonzert auf dem Federation Square, das wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten. Bei Sonnenuntergangsstimmung und guter Musik ließen wir also den Abend ausklingen und redeten noch lang mit zwei anderen Deutschen, die genau hinter uns saßen. Die beiden, Franzi und Nick, waren auf einer Weltreise und fanden es total toll, dass wir im Auto schlafen…:P Sie gaben uns auch noch einige Tipps, welche Ecken von Australien wir uns auf keinen Fall entgehen lassen sollten.
Ziemlich spät fuhren wir dann zurück und aßen kurz vor Mitternacht unser Abendbrot im Auto ;)
Den Freitag verbrachten wir mit Ausschlafen, Wäsche abnehmen und zusammenlegen und wegpacken, den nächsten Campingplatz raussuchen sowie die Route, diverse organisatorische Mails schreiben und essen J So waren wir startklar für den nächsten Tag: unsere Weiterreise nach Geelong.
Die Fahrt dorthin verlief wieder ohne jegliche Probleme und wir erkundeten gleich mal zu Fuß den Ort, nachdem wir unser Nachtlager eingerichtet hatten. Was man dabei unbedingt erwähnen muss ist der Zooladen! Dort konnte man kleine Labradorwelpen streicheln; ein Papagei saß oben auf einem Käfig und trank Cola aus der Flasche (!); es gab eine Riesenschlange und präparierte Arachnophobias; ein kleiner Hund und eine flauschige Katze dackelten umher; in einem Aquarienzimmer blubberte es herrlich und als wir rausgehen wollten, flogen uns freie Sittiche entgegen. Wirklich ein schöner Laden für Tierfreunde J Nach dem Skypen abends sind wir dann totmüde ins Bett gefallen.
…und am Sonntag wegen der Hitze triefend wieder rausgekrochen ^^
Deshalb haben wir uns dann gleich auf gemacht zum Strand, der ungefähr eine dreiviertel Stunde Fußmarsch entfernt war. Leute, das erste Mal seit fast zwei Monaten waren wir am MEER und sogar BAAAAADEEEN!!! Eine herrliche Erfrischung, auch wenn der Strand des Ortes nicht der allerschönste war. Da der Segelclub dort gerade Jubiläum gefeiert hatte, war einiges los. Von Live-Musik über Krimskramsständen und Fressbuden gab es dort alles. Und – jetzt passt auf – deutsche Bratwürste für sage und schreibe 7,50$ pro Stück. Nur wegen der Transportkosten so teuer, versteht sich :P
| auf dem Weg zum Strand... |
| ...in Ägypten angekommen???^^ |
An diesem Abend klappte auch nach zwei langen Wochen endlich das Skypen mit meinen Eltern wieder, was mich wirklich sehr gefreut hatJ
So ging der letzte Abend in Geelong gemütlich zu Ende. Am Montagmorgen ging es dann weiter über die wunderschöne Great Ocean Road mit ihren beeindruckenden Sandstränden und himmelblauen Badebuchten…aber davon könnt ihr dann im nächsten Blog mehr lesen;)
Bis dahin wünschen wir euch gutes Gelingen bei allem was ihr so macht…und freuen uns über alle lieben Kommentare, die ihr hier drunter schreiben werdet JJJJJJ




Hallo Maxe,
AntwortenLöschenwir wünschen dir zu deinem Geburtstag, alles alles Liebe und ganz viel Gesundheit sowie viel Glück und viel Spass mit deiner Lisa.
Geniesst eure Zeit und lasst weiter von euch hören. Wir finden eure Abenteuer und eure Erlebnisse genial und können so ein Stück in Gedanken bei euch sein.
Feiert einwenig und lasst es euch gut gehen.
Eure Hofer
Hallo Maxe, auch aus Wilthen die herzlichsten Wünsche zu Deinem Geburtstag. Umarmen können wir Dich ja nicht, aber das übernimmt bestimmt Lisa gern für uns.
AntwortenLöschenAlso bleib gesund, voller Ideen und Humor. Hoffen Du hast bzw. hattest einen schönen Geburtstag oder so. Mit Lisa an der Seite bestimmt!:)Übrigens herzlichen Glückwunsch zu Eurem Wallaby. Wünschen allzeit gute Fahrt und das er echte Durchhaltequalitäten aufweist. Freuen uns über jede Zeile von Euch. Eine schöne Zeit noch miteinander, nette Bekanntschaften und jederzeit ein gutes Händchen in jeder Situation wünschen wir. Eure Rössel